Lesungen/Events

05. - 08.06.08 DeliA-Treffen Augsburg Infos siehe unter Darklady "Kalender"

Weitere Downloads

und noch vieles mehr unter "Darklady"

Archiv

Mai 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 1 
 3 
 5 
 6 
 8 
11
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 

Wetter

Aktuelles Wetter in Wiesbaden:


Temperatur: 26 C
UV Index: 2
Luftfeuchte: 27 %
Sichtweite: 10.0 km
Luftdruck: 1012.9 mb
Windstärke: 13 km/h

Weather data provided by weather.com

Romananfänge

Mittwoch, 23. April 2008

Test - Romananfänge 4 - Test

Es geht weiter:-)

Er lag der Länge nach auf dem braunen, nadelbedeckten Boden des Waldes, das Kinn auf die verschränkten Arme gestützt, und hoch über ihm wehte der Wind durch die Wipfel der Kiefern. Dort, wo er lag, ging es sanft bergab, aber ein Stück weiter unten wurde der Berghang steil, und er sah die geölte Straße, wie sie sich in schwärzlichen Windungen durch die Passenge schlängelte. Ein Fluss lief an der Straße entlang und in der Tiefe des Passes sah er eine Mühle am Ufer und die stürzenden Wasser des Dammes, weiß im sommerlichen Sonnenschein.
"Ist das die Sägemühle?", fragte er.
"Ja."
"Ich kann mich nicht an sie erinnern."
"Sie wurde später gebaut. Die alte Mühle steht weiter unten, tief unten."
Er entfaltete die Photokarte auf dem Waldboden und betrachtete sie aufmerksam...

Dienstag, 22. April 2008

Test - Leseprobe 3 - Test

Wie gesagt, es geht darum, welcher Text euch neugierig auf mehr macht. Dabei ist es erst einmal völlig egal, um welches Genre es sich handelt. Für mich ist nur wichtig, welcher Romanstil/Beginn euch am besten gefällt.
3. Textprobe:
Das Schauspiel dauerte sehr lange. Die alte Barbara trat einigemal ans Fenster und horchte, ob die Kutschen nicht rasseln wollten. Sie erwartete Marianen, ihre schöne Gebieterin, die heute im Nachspiele als junger Offizier gekleidet, das Publikum entzückte, mit größerer Ungeduld als sonst, wenn sie ihr nur ein mäßiges Abendessen vorzusetzen hatte; diesmal sollte sie mit einem Paket überrascht werden, das Norberg, ein junger Kaufmann, mit der Post geschickt hatte, um zu zeigen, dass er auch in der Entfernung seiner Geliebten gedachte.
Barbara war als alte Dienerin, Vertraute, Ratgeberin, Unterhändlerin und Haushälterin im Besitz des Rechtes, die Siegel zu eröffnen, und auch diesen Abend konnte sie ihrer Neugierde um so weniger widerstehen, als ihr die Gunst des freigiebigen Liebhabers mehr als selbst Marianen am Herzen lag...

Montag, 21. April 2008

Test - Leseprobe - Test

Und hier kommt die Nummer zwei:

Um halb drei kam ich vom Mittagessen ins Büro zurück. Meine Sekretärin hob den Kopf, als ich die Tür öffnete.
"Sind die Verträge vom Rechtsanwalt schon da?", fragte ich.
Sie nickte. "Ich habe sie Ihnen reingelegt, Brad."
Ich ging in mein Zimmer, setzte mich an den Schreibtisch, nahm die Dokumente in die Hand und blätterte sie durch. Diese Bogen, eng mit Maschinenschrift bedeckt, voll von vertrackten Wenngleichs und Indems: das war's! Einfach großartig! Ich schwelgte in tiefster Genugtuung. Das tat noch viel wohler als ein Cognac nach dem Essen.
Das Telefon summte. Ohne aufzuschauen nahm ich den Hörer ab.
"Paul Remery ruft aus Washington auf Apparat zwei", sagte meine Sekretärin.
"Sehr gut!" Ich drückte den Knopf runter. Meine Stimme war voller Selbstzufriedenheit. "Paul, ich hab' den Vertrag..."
"Brad!" Seine Stimme klang rau und abgehackt. Irgendetwas ließ mir das Herz stocken.
"Was ist, Paul?"
Seine Antwort traf mich wie ein Kinnhaken.
"Elaine hat Selbstmord begangen."
"Nein! Paul!" Der Vertrag glitt mir aus den Fingern, die weißen Blätter flatterten über Tisch und Fußboden. Eine eiserne Kompresse lag um meine Brust. Zweimal versuchte ich zu sprechen, beide Male misslang es...

Test - Romanprobe - Test

Wie schon gesagt, ich möchte gerne ein bisschen experimentieren. Zu diesem Zweck werde ich hier in unregelmäßigen Abständen die ersten Zeilen eines Romans einstellen, mit der Bitte, mir eure Meinung dazu zu sagen. Es interessieren mich hierbei besonders folgende Punkte:
1. Regt euch der Romananfang zum Weiterlesen an?
2. Wenn ja/nein, warum? Was gefällt oder missfällt euch an dem Text?
Also, Kritik ist erwünscht!!!!
Da es sich jedoch um ein Experiment handelt aus dem ich später Nutzen für meine eigene Arbeit ziehen möchte, werde ich nicht nur eigene Textanfänge einstellen sondern hier und da auch mal die eines anderen/einer anderen AutorenIN.
Allerdings - Achtung - ihr erfahrt erst nach der Umfrage, um welche SchriftstellerIN es sich gehandelt hat.
Ich bin echt auf eure Antworten gespannt!
Im Voraus schon mal an alle, die mithelfen ein dickes XXXL DANKE

Freitag, 18. April 2008

Test - Leseprobe - Test

Ich bin gerade dabei ein wenig zu experimentieren. Und dazu brauche ich euch. Ich möchte gerne wissen, ob ihr einen Roman weiterlesen würdet, der so beginnt:

Ein eisiger Wind trieb von See her über das Land. Heulend wirbelte er am Strand die Sandkörner auf und peitschte sie den Menschen in die Gesichter. Es war ein unangenehmes Gefühl, etwa so, als würde man versehentlich in einen Haufen Stecknadeln fallen oder in der Reichweite eines Sandstrahlgebläses stehen. Doch die Zuschauer schienen die stichfeinen Schmerzen nicht zu spüren. Stumm standen sie am Strand, eine schwarze, unbewegliche Masse, in der allein die unzähligen Augen leuchteten.
Von irgendwoher erklang das Wiehern von Pferden. In die Masse kam Bewegung, als ein Wagen heranpreschte. Zwei prachtvolle Schwarze davor gespannt, deren Hufe im wilden Galopp den Sand aufwühlten. Die Tiere scheuten, als der Kutscher ihnen die Peitsche gab. Sie stiegen, doch ein harter Griff in die Zügel brachte sie zur Räson. Mit fliegenden Mähnen rasten sie auf die Baustelle zu, die sich als düstere Wand aus dem Sand erhob. Ein Ruck an den Zügeln, ein weite-res Scheuen, dann kam das Gefährt zum Stehen.
In diesem Moment zerriss der Sturm die dichte Wolkendecke und die kreisrunde Scheibe des Mondes schwamm am Himmel. Jetzt konnte man das aufgewühlte Meer sehen, weiße Schaumkronen tanzten darauf. Mit Tosen brachen sich die Wellen am Strand, wieder und wieder und das Brüllen schallte weithin in das dunkle Land.
„Ho-Ho“, machte der Kutscher. Er stand auf, mit stolzen Blicken sah er über die Menge dunkel gekleideter Menschen. Ihre Gesichter waren ausdruckslos. Eng aneinander gedrängt standen sie da und sahen zu dem Kutscher hinauf, der mit einer herrischen Bewegung mehrere junge Männer herbeiwinkte, die in der ersten Reihe standen.
Zögernd gehorchten sie. Sie traten an den Leiterwagen, auf dem ein junger Mann hockte. Sein Haar leuchtete weiß im Mondschein. Der Sturm riss und zauste daran. Man hatte seine Hände an einen der Holme gefesselt, in seinen Augen spiegelte sich nackte, kalte Todesangst.
Er fing an zu schreien, als die Männer, seine Fesseln lösten und ihn vom Wagen zerrten. Es waren wilde, fürchterliche Schreie, in denen sich Angst und Schmerz vermischten. Doch niemand kam, um ihm zu helfen. Stumm und scheinbar ohne jede Regung sahen die Menschen zu, wie der Mann zu der Baustelle geschleift, dort erneut gefesselt wurde, diesmal in der Weise in der eine Hausfrau einen Rollbraten zu wickeln gewohnt sein mag, und dann niedergelegt wurde.
Der Deich erhob sich schwarz aus der Landschaft. Doch er bot keinen wirklichen Schutz vor der Gewalt des Meeres, denn in seiner Mitte klaffte ein etwa zehn Meter breiter Spalt, den die Dorfbewohner seit Tagen versuchten mit ihren begrenzten Mitteln wieder zu schließen. Man hatte Holz, Steine, Stroh, Kuhdung und Unmengen von Erde herangeschafft, die in bizarren Halden am Strand lagerten.
Ein hochgewachsener Mann trat aus den Reihen der schweigenden Gaffer. Er ging zu dem am Boden Liegenden, schlug das Kreuzzeichen über ihn und murmelte Worte, die niemand ver-stand, weil sie ihm der Sturm von den Lippen riss. Schließ-lich trat er zurück, bekreuzigte sich im Fortgehen und tauchte wieder in der Menge unter.
Der Kutscher stand immer noch auf dem Wagen. Hochaufgerichtet, als könnte ihm der wütende Orkan nichts anhaben. Sein Haar wehte wie eine Fahne an seinem Hinterkopf, sein Mantel blähte sich um ihn.
Er hob die Peitsche und deutete damit auf den Mann, der daraufhin einen gellenden Schrei ausstieß.
logo

Darklady

Ednor Mier

Ednor Mier aka: Sara Jonas/Edna Schuchardt/Edna Meare/Lydia Vormsteeg

Aktuelle Beiträge

Hallo Darklady, du hast...
Hallo Darklady, du hast uns noch gar nicht verraten,...
Emma (anonym) - 13. Mai, 09:07
Danke - jetzt konnte...
Danke - jetzt konnte ich erst recht nicht schlafen...
Mandy (anonym) - 12. Mai, 14:56
Guter Tipp:-)))
Danke, Sandra, habe ich jetzt gemacht. Schönen...
Darklady - 12. Mai, 12:20
Vorschlag
Vielleicht magst du noch die Manuskriptlänge und...
Sandra (anonym) - 11. Mai, 15:20
Danke für die ausführlichen...
Danke für die ausführlichen Antworten, natürlich...
Emma (anonym) - 10. Mai, 21:48
Danke.
Danke für das tolle Interview. Daran sieht man...
Sandra (anonym) - 10. Mai, 11:57
Scheint irgendwie ein...
Scheint irgendwie ein schwarzer Tag gewesen zu sein....
Angelika (anonym) - 9. Mai, 18:56
Es ist schon irgendwie...
Es ist schon irgendwie merkwürdig zu lesen, dass...
Mandy (anonym) - 9. Mai, 15:14

Meine Verlage

Verlag Plaisir d'Amour, Ubooks Verlag, Bastei-Verlag, Aaronis Verlag, Orion-Verlag,

Meine Agentur

Literarische Agentur Nadja Kossak

Musikliste

Webcounter


Autorenweiterbildung
Downloads
Interviews
Kalender
Kinder und Jugendbücher
Leseproben
Literaturtipp
Presseinformationen
Romananfänge
Versand per e-Mail
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren