Geschichten, die das Leben schreibt
Wir Autoren werden ja immer wieder gefragt, wie wir zu unseren Ideen kommen. Gerade habe ich zwei wunderbare Beispiele gefunden:
1: Rollstuhlfahrer überfällt Bank.
2: 17jährige, Geburt unter der Dusche.
Daraus kann man zwei tolle Romane bauen. Zuerst die Frage: Warum sitzt der Mann im Rollstuhl? Was mag ihm wohl passiert sein? Ist ein Unfall daran schuld oder eine Krankheit? Und weshalb kam er auf die Idee, eine Bank zu überfallen? War es Verzweiflung, der Drang auf seine Situation aufmerksam zu machen, Übermut, eine Wette...? Wir konstruieren uns also eine Vita, danach überlegen wir uns das Psychogramm des Protagonisten und schließlich entwickeln wir die Handlung. Das kann ein superspannendes Ding werden.
Die zweite Notiz wäre ein toller Aufhänger vielleicht für einen Jugendroman. Thema: Teenagerschwangerschaften. Das Mädchen hat die Schwangerschaft geheim gehalten. Außer ihrer besten Freundin wusste niemand davon, nicht mal der Freund. Oder es war so ein one-night-stand. Party, bekifft, schlimmer: eine Vergewaltigung? Erste große Liebe, nun setzt der Junge das Mädchen unter Druck. Oder sie waren beide leichtsinnig? Man könnte auch einen religiösen Hintergrund schaffen (Eltern sind streng gläubig). Die Eltern können es aber auch gewusst und das Mädchen aus Angst vor Gerede, in den letzten Monaten im Haus festgehalten haben. Auch hier gibt es also jede Menge Stoff, der letztlich zu einem spannenden Roman führen kann.
Vielleicht habt ihr ja Lust, es einmal selber auszuprobieren? Nehmt euch eine Zeitungsnotiz und versucht mal, eine komplexe Geschichte daraus zu machen. Ihr werdet staunen, auf welche Ideen ihr kommt!
1: Rollstuhlfahrer überfällt Bank.
2: 17jährige, Geburt unter der Dusche.
Daraus kann man zwei tolle Romane bauen. Zuerst die Frage: Warum sitzt der Mann im Rollstuhl? Was mag ihm wohl passiert sein? Ist ein Unfall daran schuld oder eine Krankheit? Und weshalb kam er auf die Idee, eine Bank zu überfallen? War es Verzweiflung, der Drang auf seine Situation aufmerksam zu machen, Übermut, eine Wette...? Wir konstruieren uns also eine Vita, danach überlegen wir uns das Psychogramm des Protagonisten und schließlich entwickeln wir die Handlung. Das kann ein superspannendes Ding werden.
Die zweite Notiz wäre ein toller Aufhänger vielleicht für einen Jugendroman. Thema: Teenagerschwangerschaften. Das Mädchen hat die Schwangerschaft geheim gehalten. Außer ihrer besten Freundin wusste niemand davon, nicht mal der Freund. Oder es war so ein one-night-stand. Party, bekifft, schlimmer: eine Vergewaltigung? Erste große Liebe, nun setzt der Junge das Mädchen unter Druck. Oder sie waren beide leichtsinnig? Man könnte auch einen religiösen Hintergrund schaffen (Eltern sind streng gläubig). Die Eltern können es aber auch gewusst und das Mädchen aus Angst vor Gerede, in den letzten Monaten im Haus festgehalten haben. Auch hier gibt es also jede Menge Stoff, der letztlich zu einem spannenden Roman führen kann.
Vielleicht habt ihr ja Lust, es einmal selber auszuprobieren? Nehmt euch eine Zeitungsnotiz und versucht mal, eine komplexe Geschichte daraus zu machen. Ihr werdet staunen, auf welche Ideen ihr kommt!
Darklady - 4. Mai, 15:30
























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