Janusliebe Teil I
Es ist mal wieder an der Zeit, euch einen kleinen Appetithappen aus Janusliebe zu präsentieren:-)))
Viel Spaß beim Lesen!
"Es geht mir ja so schlecht", jammerte Lawrence, als sich Carry mitfühlend über ihn beugte, aber der Glanz in seinen Augen machte sie misstrauisch. Da war etwas in seinem Blick, das sie warnte.
Hastig verwarf Carry diesen Gedanken. Lawrence war viel zu hinfällig, um auf dumme Ideen zu kommen.
"Du wirst dich gleich viel wohler fühlen", versprach sie ihm zärtlich. "Steh jetzt langsam auf und geh ins Bad. Während du im Wasser liegst, besorge ich den Kaffee und wenn du den getrunken hast, schläfst du ein wenig. Danach bist du wieder topfit. Du wirst es erleben."
Lawrence schenkte ihr ein dankbares Lächeln.
"Du bist so gut zu mir", schmeichelte er mit matter Stimme. "Bringst du mir den Kaffee ins Bad?"
Carry nickte geduldig. Sie streckte ihm die Hand entgegen, und Lawrence zog sich mühsam daran hoch.
"Du bist so lieb", sagte er noch einmal, als er endlich auf den Füßen stand. Stöhnend drehte er sich um und schlich aus dem Zimmer.
*
Es war gar nicht so einfach, in der riesigen Villa eine Kanne Kaffee aufzutreiben. Als Carry eine Viertelstunde später in Lawrence' Zimmer zurückkehrte, hatte sie eine lange Suche und einen kurzen Disput mit Butler Purler hinter sich. Der Butler hatte nämlich darauf bestanden, seinen Herrn persönlich zu bedienen und ließ sich nur ungern vom Gegenteil überzeugen. Aber zuletzt hatte Carry doch gesiegt.
Als sie das Wohnzimmer betrat, begrüßte sie fröhlicher Gesang, der eindeutig aus dem Badezimmer herüberschallte. Carry stellte das Tablett vorsichtig auf dem Couchtisch ab und lauschte aufmerksam.
Tatsächlich! Lawrence musste Jesus erschienen sein, der ihn mit einer leichten Berührung seiner Hand und dem Befehl "Steh auf und wandle!" zu neuem Leben erweckt hatte. So wie er trällerte und planschte, gehörte Lawrence jedenfalls wieder zu den Gesunden des Landes.
Wut stieg in Carry auf. Also war ihr Verdacht vorhin doch nicht so unberechtigt gewesen! Lawrence hatte es tatsächlich darauf abgesehen, sich ihr Mitleid zu erschleichen, um sie dann schamlos auszunutzen und sich auf ihre Kosten zu amüsieren!
Aber Carry war ein Mensch, der so etwas nicht kommentarlos wegsteckte. Auf leisen Sohlen schlich sie zur Tür, ließ sie noch einmal, diesmal jedoch kräftig, zuschlagen und stapfte dann hörbar zum Tisch, um das Tablett zu holen. Sofort verstummte der Gesang. Grabesstille herrschte hinter der geschlossenen Badezimmertür.
Carry lächelte böse. Nun wusste sie es genau. Lawrence trieb seine Scherze mit ihr. Aber jetzt wollte sie den Spieß umdrehen. Er würde ins eigene Messer rennen.
Viel Spaß beim Lesen!
"Es geht mir ja so schlecht", jammerte Lawrence, als sich Carry mitfühlend über ihn beugte, aber der Glanz in seinen Augen machte sie misstrauisch. Da war etwas in seinem Blick, das sie warnte.
Hastig verwarf Carry diesen Gedanken. Lawrence war viel zu hinfällig, um auf dumme Ideen zu kommen.
"Du wirst dich gleich viel wohler fühlen", versprach sie ihm zärtlich. "Steh jetzt langsam auf und geh ins Bad. Während du im Wasser liegst, besorge ich den Kaffee und wenn du den getrunken hast, schläfst du ein wenig. Danach bist du wieder topfit. Du wirst es erleben."
Lawrence schenkte ihr ein dankbares Lächeln.
"Du bist so gut zu mir", schmeichelte er mit matter Stimme. "Bringst du mir den Kaffee ins Bad?"
Carry nickte geduldig. Sie streckte ihm die Hand entgegen, und Lawrence zog sich mühsam daran hoch.
"Du bist so lieb", sagte er noch einmal, als er endlich auf den Füßen stand. Stöhnend drehte er sich um und schlich aus dem Zimmer.
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Es war gar nicht so einfach, in der riesigen Villa eine Kanne Kaffee aufzutreiben. Als Carry eine Viertelstunde später in Lawrence' Zimmer zurückkehrte, hatte sie eine lange Suche und einen kurzen Disput mit Butler Purler hinter sich. Der Butler hatte nämlich darauf bestanden, seinen Herrn persönlich zu bedienen und ließ sich nur ungern vom Gegenteil überzeugen. Aber zuletzt hatte Carry doch gesiegt.
Als sie das Wohnzimmer betrat, begrüßte sie fröhlicher Gesang, der eindeutig aus dem Badezimmer herüberschallte. Carry stellte das Tablett vorsichtig auf dem Couchtisch ab und lauschte aufmerksam.
Tatsächlich! Lawrence musste Jesus erschienen sein, der ihn mit einer leichten Berührung seiner Hand und dem Befehl "Steh auf und wandle!" zu neuem Leben erweckt hatte. So wie er trällerte und planschte, gehörte Lawrence jedenfalls wieder zu den Gesunden des Landes.
Wut stieg in Carry auf. Also war ihr Verdacht vorhin doch nicht so unberechtigt gewesen! Lawrence hatte es tatsächlich darauf abgesehen, sich ihr Mitleid zu erschleichen, um sie dann schamlos auszunutzen und sich auf ihre Kosten zu amüsieren!
Aber Carry war ein Mensch, der so etwas nicht kommentarlos wegsteckte. Auf leisen Sohlen schlich sie zur Tür, ließ sie noch einmal, diesmal jedoch kräftig, zuschlagen und stapfte dann hörbar zum Tisch, um das Tablett zu holen. Sofort verstummte der Gesang. Grabesstille herrschte hinter der geschlossenen Badezimmertür.
Carry lächelte böse. Nun wusste sie es genau. Lawrence trieb seine Scherze mit ihr. Aber jetzt wollte sie den Spieß umdrehen. Er würde ins eigene Messer rennen.
Darklady - 19. Apr, 10:00
























Janusliebe ist da!!!!
Sandra, dein Exemplar steckt schon im Umschlag:-)
Haben wollen! Sofort! Beam das Buch rüber! ;)
Sandra
Ich schicke jetzt wichtige Sachen per Mail oder mit Hermes weg.
POST
Ich zeig euch eine lange Nase. ;)
uns das unter die Nase zu halten, das ist nicht gemein, das ist gemein hoch 3!!! :-)
Bin nicht gemein