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Leseprobe "Verlangen"

Aus dem Augenwinkel sah er sie an. Sie war schön. Ein schöner Todesengel! Nein, nein, nicht daran denken!
Mit einem Stöhnen ließ er sich neben ihr auf die Polster fallen und schloss die Augen.
„Soll ich gehen?“, hörte er sie mit leiser Stimme fragen.
Mein Gott, nein!, wollte er schreien, aber er bekam keinen Ton heraus. Plötzlich spürte er, dass sie sich bewegte. Sie rutschte ganz dicht an ihn heran, so dass er die Wärme ihres Körpers spüren konnte. Vor Erregung wurde ihm die Kehle eng.
„Ich will mit dir schlafen.“ Sie sagte es geradeheraus.
Erschrocken öffnete er die Augen. In ihrer grünen Iris las er tausend Sehnsüchte. Ihr Mund lockte wie eine vollreife Kirsche. Ihr leidenschaftlicher Kuss löschte jeden Gedanken an das eben Gehörte aus, riss sie beide mit sich wie ein Wildwasserbach eine Nussschale. Sie wollte ihm ganz nahe sein. Kein noch so dünner Stoff sollte sie von ihm trennen. Mit fliegenden Fingern begann sie die Knöpfe seines Oberhemdes zu öffnen. Als Scott ihre Ungeduld bemerkte, stand er auf. In Sekundenschnelle hatte er sich von allen lästigen Kleidungsstücken befreit.
Einen Moment blieb er vor der Couch stehen, damit Amber ihn ausgiebig betrachten konnte. Ihre grünen Augen folgten jeder Linie seines muskulösen Körpers, von den kleinen harten Brustwarzen über den flachen Bauch mit der beschatteten Nabelmulde, zu dem schwarzen Dickicht, aus dem sein strammer Schwanz wuchs, bis hinab zu den Beinen und wieder zurück zu dem pochenden Zeichen seiner Lust, das unter ihren Blicken zu zucken begann.
Langsam streckte sie die Hand aus. Ihre zarten Finger strichen über seine Brust und tippten leicht auf die Warzen. Dann erforschten sie neugierig die Nabelmulde und wanderten endlich dorthin, wo sich Scott ihre Liebkosungen am meisten wünschte.
Wie lange hatte er diese Zärtlichkeiten vermisst! Nur Amber vermochte ein solches Feuer in ihm zu entfachen. Scott gab sich ganz ihren geschickten Händen hin, die ihm bei jeder Berührung so unsagbare Freuden bescherten, dass er leise vor sich hinbrummte. Als sie an seinen Brustwarzen zu knabbern begann und zugleich sein Glied streichelte, konnte er sich nicht länger zurückhalten. Aufstöhnend sank er in die Knie und begann nun seinerseits ihren Unterleib mit Küssen zu übersäen. Gierig sog er ihren Duft ein, schob seine Hand zwischen ihre Schenkel, die sich willig spreizten und ließ seine Zunge über die rosige Lustperle tanzen, die unter seinen Neckereien zwischen den vollen Lippen wuchs.
Sanft zwang er Amber sich niederzulegen, damit er ihre intime Schönheit bewundern konnte. Andächtig betrachtete er die unter rotem Flaum versteckte Spalte, die sie ihm ohne Scheu präsentierte. Dann beugte er sich vor und ließ seine Zunge zwischen die Lippen gleiten.
Süßer Nektar benetzte seine Zungenspitze. Er schob sie tiefer hinein in die warme feuchte Kammer, spürte, wie die Wände zuckten und hörte Ambers Stöhnen, als sein Daumen gleichzeitig die süße Knospe streichelte. Dann zog er die Zunge zurück, ließ sie durch die Spalte auf und ab streichen und kitzelte dann mit der Spitze die pralle Perle, bis Amber sich vor Lust auf dem Sofa hin und her warf.
Kurz bevor sie den Höhepunkt erreichte, nahm Scott seinen zu imponierender Größe gewachsenen Penis und schob ihn in die heiße Grotte. Er benötigte nur einige gezielte Stöße, dann spürte Scott, wie Ambers Vagina sein Glied rhythmisch zu massieren begann, bis sie beide in einen Taumel der Ekstase versanken, der sie vor Freude stöhnen und wimmern ließ.
Ambers Nägel krallten sich in seinen Rücken, hinterließen dort blutunterlaufene Striemen, doch Scott spürte den Schmerz nicht und wenn, dann versüßte dieser Schmerz noch die Qual, die er gerade empfand. Er verströmte sich, spürte zugleich ihre Nässe, die ihn beinahe überschwemmte, und dann war das Bewusstsein für die köstlichen Sekunden einer Ewigkeit vollkommen ausgeschaltet.

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Seit 23.11.07: Gier (Erotikroman), Seit 01.07.08: Notärztin Dr. A.Bergen, In Vorbereitung: 1X Notärztin (VÖ Sep. 08) und Oma fürs Grobe (Roman)

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