Janusliebe - Leseprobe
Fürs Wochenende ein kleines Lesebonbon. Ich verschwinde jetzt erst mal nach Bad Nauheim. Das schöne Wetter genießen!
Euch allen ein schönes Wochenende wünscht euch
Eure Darklady
aus "Janusliebe" erschienen im Verlag Ubooks
Sie zitterte immer noch. Wütend warf sie Mantel und Mütze von sich, streifte ihre Schuhe ab und ging in die Küche.
Dieses kleine Miststück hatte sie wieder ausgetrickst. Himmel, hatte das Biest sieben Leben wie diese verdammte Nachbarskatze, die ihr immer in den Blumenkübel auf dem Balkon pisste?
Wütend ergriff sie den Wasserkessel, füllte ihn und stellte ihn auf den Herd. Das Geräusch eines Schlüssels, der sich im Schloss drehte, unterbrach ihre Tätigkeit. Rasch schaltete sie die Herdplatte wieder aus und eilte ins Wohnzimmer, um ihn zu empfangen.
Er war wütend. Sie sah es an seinen Kieferknochen, die sich deutlich unter der Wangenhaut abzeichneten. Seine Lippen waren zu einem schmalen Strich zusammengepresst, in den Augen loderte ein gefährliches Feuer.
«Darling.» Vorsichtshalber blieb sie unter der Küchentür stehen.
Er musterte sie finster. Ahnte er etwas? Wusste er ...? Hatte er gesehen ...?
Mit zwei Schritten war er bei ihr. Seine Hände umfassten ihren Hals und drückten zu. Sie gab einen unterdrückten Laut von sich, der in gequältes Gurgeln überging. Ohne sie loszulassen, zog er sie näher, bis sie ihr Spiegelbild im Glanz seiner Augen sehen konnte, und küsste sie.
Sie spürte, dass ihr die Sinne zu schwinden begannen. Zum einen wollte sie diesen Kuss genießen, sich in ihm verlieren, andererseits drängte sie ihr Lebenswillen dazu, sich gegen ihn zu wehren. Der Druck seiner Hände auf ihrem Hals sperrte ihr die Luftzufuhr ab, sie gierte nach Sauerstoff, ihre Lungen begannen zu schmerzen, während sich in ihrem Kopf alles drehte.
Es war ein reiner Reflex, dass sie versuchte, seine Finger von ihrer Kehle zu lösen. Aber stattdessen drückte er noch fester zu. Ihre Zunge schwoll an, hinter ihren Augen entstand ein Druck, der drohte, die Augäpfel aus dem Kopf zu sprengen.
Sie versuchte nach ihm zu treten, ihre Hände fuchtelten hilflos herum, doch er ließ nicht los. Endlich ergab sie sich. Sie würde sterben, das wusste sie jetzt, aber es würde durch seine Hand sein. Das machte es leichter. Er war ja ihr Liebster, ihr Mann, ihr Alles, für das sie leben und sterben wollte, ganz wie es ihm gefiel.
Sie ließ sich einfach zu Boden fallen. Zusammengekrümmt blieb sie vor ihm liegen und sah zu, wie er den Gürtel aus seiner Hose zog. Ah, so wollte er es also haben!
Euch allen ein schönes Wochenende wünscht euch
Eure Darklady
aus "Janusliebe" erschienen im Verlag Ubooks
Sie zitterte immer noch. Wütend warf sie Mantel und Mütze von sich, streifte ihre Schuhe ab und ging in die Küche.
Dieses kleine Miststück hatte sie wieder ausgetrickst. Himmel, hatte das Biest sieben Leben wie diese verdammte Nachbarskatze, die ihr immer in den Blumenkübel auf dem Balkon pisste?
Wütend ergriff sie den Wasserkessel, füllte ihn und stellte ihn auf den Herd. Das Geräusch eines Schlüssels, der sich im Schloss drehte, unterbrach ihre Tätigkeit. Rasch schaltete sie die Herdplatte wieder aus und eilte ins Wohnzimmer, um ihn zu empfangen.
Er war wütend. Sie sah es an seinen Kieferknochen, die sich deutlich unter der Wangenhaut abzeichneten. Seine Lippen waren zu einem schmalen Strich zusammengepresst, in den Augen loderte ein gefährliches Feuer.
«Darling.» Vorsichtshalber blieb sie unter der Küchentür stehen.
Er musterte sie finster. Ahnte er etwas? Wusste er ...? Hatte er gesehen ...?
Mit zwei Schritten war er bei ihr. Seine Hände umfassten ihren Hals und drückten zu. Sie gab einen unterdrückten Laut von sich, der in gequältes Gurgeln überging. Ohne sie loszulassen, zog er sie näher, bis sie ihr Spiegelbild im Glanz seiner Augen sehen konnte, und küsste sie.
Sie spürte, dass ihr die Sinne zu schwinden begannen. Zum einen wollte sie diesen Kuss genießen, sich in ihm verlieren, andererseits drängte sie ihr Lebenswillen dazu, sich gegen ihn zu wehren. Der Druck seiner Hände auf ihrem Hals sperrte ihr die Luftzufuhr ab, sie gierte nach Sauerstoff, ihre Lungen begannen zu schmerzen, während sich in ihrem Kopf alles drehte.
Es war ein reiner Reflex, dass sie versuchte, seine Finger von ihrer Kehle zu lösen. Aber stattdessen drückte er noch fester zu. Ihre Zunge schwoll an, hinter ihren Augen entstand ein Druck, der drohte, die Augäpfel aus dem Kopf zu sprengen.
Sie versuchte nach ihm zu treten, ihre Hände fuchtelten hilflos herum, doch er ließ nicht los. Endlich ergab sie sich. Sie würde sterben, das wusste sie jetzt, aber es würde durch seine Hand sein. Das machte es leichter. Er war ja ihr Liebster, ihr Mann, ihr Alles, für das sie leben und sterben wollte, ganz wie es ihm gefiel.
Sie ließ sich einfach zu Boden fallen. Zusammengekrümmt blieb sie vor ihm liegen und sah zu, wie er den Gürtel aus seiner Hose zog. Ah, so wollte er es also haben!
Darklady - 26. Apr, 11:46





















