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Samstag, 8. März 2008

Leseprobe

Amber setzte sich auf und betrachtete ihn ausgiebig. Er war jeden Cent wert, den sie für ihn bezahlt hatte. Wieso sollte sie sich nicht noch einen kurzen, heißen Abschiedsfick leisten?
Ohne ein Wort streckte sie die Arme aus und er kam zu ihr ans Bett. Sie ließ sich rückwärts in die Kissen fallen, spreizte die Beine und wartete mit angehaltenem Atem auf seine Zunge.
Neben seinem Schwanz war seine Zunge die Sensation Nummer zwei. Als er die Spitze jetzt über Ambers erigierte Fleischperle tanzen ließ, entfuhr ihr ein kleiner, wollüstiger Seufzer. Ihre Brüste verhärteten sich, die Warzen stellten sich auf und wurden hart.
Sie befeuchtete die Fingerspitzen und begann, die Warzen zu streicheln, zu kneten und zu kneifen. Adonis schob seine Zungenspitze inzwischen in ihre heiße erwartungsvolle Spalte. Lustvoll leckte er über die Innenseiten, stieß dann blitzschnell vor und ließ die Zunge ebenso schnell wieder zurückschnellen.
Dieses Spiel wiederholte er so lange, bis er den süßen Geschmack ihres Saftes schmeckte. Vorsichtig zog er sich zurück und widmete sich jetzt Ambers erregten Brüsten, die sich nach Berührungen sehnten.
Sie liebte es, wenn er in die Spitzen biss und daran saugte und Adonis machte es genau in der richtigen Dosis: nicht zu fest und nicht zu sanft. Gerade so, dass Amber den Schmerz noch als Lust empfand.
Sie drehte sich herum, so dass ihre prallen Pobacken direkt vor seinem Gesicht aufgingen wie der Augustmond über den sanften Hügeln der Callany-Ebene. Adonis verstand sofort.

Aus "Verlangen", erschienen im Verlag Plaisir d'Amour

Leseprobe

Lieber Gott, lass mich endlich sterben, flehte er, während neue Krämpfe sein Innenleben zu verknoten schienen. Oh, falls er diesen Giftanschlag wider Erwarten überleben würde, würde er nicht eher ruhen, bis er Amber Harry zu fassen bekommen hatte. Und dann würde er ihr die hübschen langen Haa-re eins nach dem anderen, ausreißen und sie anschließend ganz langsam erwürgen.
Wenn sie ihn schon unbedingt hatte umbringen wollen, wieso dann nicht mit irgendeinem schnellwirkenden Zeug? Aber nein, dieses verdammte Luder wollte ihn leiden lassen!
Dass sie sich aus dem Staub gemacht hatte, war Scott sofort klar gewesen, als er mitten in der Nacht von heftigen Krämpfen geschüttelt aufgewacht war und nach ihr gerufen hatte. Seine gesamte Motorik war gestört gewesen, er hatte nicht laufen, nicht sitzen, sich nicht mal am Kopf kratzen können. Hilflos den zerstörerischen Wirkungen des Gifts aus-geliefert hatte er auf dem Bett gelegen, zuletzt davon über-zeugt, dass er den Morgen nicht mehr erleben würde. Aber er hatte ihn erlebt. Zwar nur durch einen Schleier aus Schmerzen und grenzenloser Übelkeit, aber er hatte die Sonne gesehen, die durchs Fenster fiel und sich sehnlichst gewünscht, sterben zu dürfen.
Die folgenden Tage verbrachte Scott in einem Zustand, der zwischen Bewusstlosigkeit und halbwachen Zuständen schwankte, in denen er meistens vor der Kloschüssel hockte. Inzwischen war sein Körper so geschwächt, dass er manchmal kaum den kleinen Finger heben konnte.
Vielleicht hätte er den Sheriff doch um Hilfe bitten sollen? Wieso sträubte sich immer noch alles in ihm dagegen, Amber ans Messer zu liefern? Sie war eine gemeine Lügnerin und Diebin und wenn er diesen Anschlag nicht überleben soll-te auch noch eine Mörderin. Er hatte absolut keinen Grund, sie zu schonen. Trotzdem wehrte sich alles in ihm gegen den Gedanken, die Cops auf Ambers Spur zu hetzen. Dumme Ausreden für ihr Tun fielen ihm ein, wie die, dass sie ihn bestimmt gar nicht hatte vergiften wollen. Sie hatte sich nur bei der Dosis vertan und ihm etwas zuviel von dem Schlafmittel gegeben. Oder – noch verrückter – dass Amber keine andere Möglichkeit mehr gesehen hatte, ihm zu entkommen und ihn deswegen auf totalschachmatt gesetzt hatte. Ja, er war im Grunde selber schuld an seinem Unglück! Hätte er sie nicht entführt und gegen ihren Willen hier festgehalten, dann wäre sie nie auf die Idee gekommen, ihn auszuknocken.
Dies und noch vieles andere sagte sich Scott in den wenigen klaren Momenten, in denen er sich weder übergeben noch vor Schmerzen krümmen musste. In seinen unruhigen Träumen sah er Amber vor sich, glaubte, ihre Stimme zu hören, die leise seinen Namen rief, ihre Hand zu spüren, die sich auf seine Stirn legte. Zum Teil waren es ganz verrückte Szenen, in denen er mit ihr auf der Wiese vorm Haus tanzte oder über die Spitzdächer der Middlebridge-Siedlung balancierte. Dabei fühlte er sich herrlich frei und taumelig vor Glück. Um so größer war die Enttäuschung, wenn er aus diesem seligen Zustand erwachte und in die grausame Realität der Schmerzen zurückkehrte.

Aus "Verlangen", Verlag Plaisir d'Amour
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