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Samstag, 5. Dezember 2009

Gewinnspiel

Am Montag den 07.12.09 findet hier das erste von insgesamt drei Advents-Gewinnspielen statt. Also schon mal die Bleistifte spitzen und die Augen reiben, bzw. die Brillen putzen. Auf LOS geht's los.
Darklady wünscht allen einen schönen zweiten Advent!

Freitag, 4. Dezember 2009

Bio, Bio

Im HR wirbt gerade eine Wiesbadener Großgärtnerei damit, dass sie Bioweihnachtsbäume verkaufen. HÄ???? Okay, wahrscheinlich wollen sie dem Kunden damit signalisieren, dass ihre Bäume nicht mit irgendwelchen Pestiziden behandelt wurden, die in geheizten Räumen ihre giftigen Mitbringsel verströmen. Aber irgendwie finde ich die Werbung trotzdem daneben. Bio heißt doch zuerst mal "Leben" und diese Bäume sind organisch, also zwangsläufig BIO. Ansonsten wären sie aus Plastik. Ganz ehrlich, mir geht dieses ganze Biogerede allmählich auf die Nerven, weil der Begriff mittlerweile zum Bauernfängerslogan verkommen ist. Genauso wie "Frische". Da wirbt doch tatsächlich eine Möbelfirma mit "Frische Möbel"! Im Supermarkt werden mir Bioeier angeboten, natürlich kosten die gleich 20 Cent mehr und wenn ich mir die Packung ansehe, dann kommen sie genauso aus dem Hühner-KZ wie die für 25 Cent. Wo bitte ist da der Unterschied? Haben die Hühner etwa LCD-Licht in ihrem Großstall und zwei Grashalme in ihrer viel zu engen, viel zu kleinen Gitterzelle? Wenn ich wirklich gesunde Nahrung haben will und Fleisch von Tieren, die artgerecht gehalten und gefüttert wurden, dann muss ich halt bei den entsprechenden Landdomänen (um das Wort Biobauernhöfe zu vermeiden) einkaufen. So einfach sehe ich das.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Autorenleben

Manchmal wünschte ich, ich wäre mein Hund oder meine Katze. Während ich hier sitze und meinen nächsten Roman tippe, um ihr Futter, Tierarztkosten und Steuern bezahlen zu können - also ihren Unterhalt zu sichern - liegen sie faul auf dem Sofa und im Körbchen und schnarchen sich eins, Grrrrr. Mann, wäre das toll, wenn für mich jemand die Steuern, Arztkosten und das Essen bezahlen würde. Hallo, ist da draußen vielleicht ein reicher Herr, der das übernehmen würde?

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Kimberly Clark

Wie versprochen hier die 2. Leseprobe aus Kimberly Clarks Erotikroman Feucht-und-heiss-wie-der-Sommer-in-Louisiana (28 KB)

Ich hasse Seitenbacher!

Ich hasse Seitenbacher!
Ich hasse Seitenbacher!
Ich hasse Seitenbacher!
Ich hasse Seitenbacher!
Ich hasse Seitenbacher!
Ich hasse Seitenbacher!
Ich hasse Seitenbacher!
Ich hasse Seitenbacher!
Ich hasse Seitenbacher!
Wer nimmt diesem grenzdebilen Sprecher endlich das Mikro weg?

Dienstag, 1. Dezember 2009

Bald ist Nikolausabend da...

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Inhalt:
Ein Adventskalender für Leseratten! 24 bezaubernde Adventsgeschichten von namhaften Autoren versüßen die Wartezeit bis Heiligabend ganz ohne Schokolade. Mal witzig, mal besinnlich, mal herzergreifend und nachdenklich ist dieser Adventkalender ein stimmungsvoller Begleiter für die schönste Zeit des Jahres. Mit 48 verschlossenen Doppelseiten, die ab dem 1. Dezember bis zum Heiligabend täglich an der Perforierung aufgetrennt werden. So macht das Warten auf Weihnachten Spaß! Mit 24 Originalbeträgen von Nina Schindler, Wolfram Hänel, Manfred Theisen, Herbert Günther, Jürgen Banscherus, Heinz Janisch, Kirsten John, Sigrid Zeevaert u.a.

Darklady meint: Ein tolles Buch und eine tolle Idee, denn die Geschichten muss man "aufklappen" wie bei einem richtigen Adventskalender. Vielleicht eine nette Geschenkidee für den Nikolausstiefel?

(Die Geschichte hinter dem 23.12. ist übrigens von Olaf Büttner, einem vielfach ausgezeichneten Jugendbuchautoren)

Montag, 30. November 2009

Adventskalender

Erinnert ihr euch noch an diese schönen alten Adventskalender auf denen verschneite Städte mit Engeln, Tieren, einem Weihnachtsbaum und vieles mehr abgebildet waren? Und mit ganz viel Silberpuder, der bei Kerzenschein ganz wunderbar geglitzert hat. Ich habe diese Kalender geliebt und mich jeden Morgen darauf gefreut, eines der Türchen aufzumachen. Dahinter warteten einfache Papierbildchen: mal ein Lebkuchenmann, mal ein Kätzchen oder ein Nikolausstiefel - egal, es waren einfach niedliche Bilder, die ich genauso liebte wie den ganzen Kalender. Aber dann kamen irgendwann diese Schokoladenkalender raus und so bekam auch ich einen, in der Annahme, dass ich mich darüber freuen würde. Aber das Gegenteil war der Fall. Ich mochte diesen Kalender überhaupt nicht. Wo waren meine süßen Engelchen, wo meine Bildchen und vor allem wo war der Glitzerpuder? Statt all dieser liebgewordenen Dinge gab es hinter den Türchen nur doofe Schokolade in durchsichtigen Plastikformen. Ich war bitter enttäuscht und habe mich standhaft geweigert, die Türchen zu öffnen oder die Schokolade zu essen. Im Jahr darauf bekam ich dann wieder meinen Glitzerkalender und war glücklich.
Meine Töchter wollten natürlich die Schokoladenkalender. Also bekamen sie sie. Als ich ihnen in irgendeinem Jahr mal eine besondere Freude machen wollte, besorgte ich Kalender mit kleinen Spielzeugen drin und erntete die gleiche Reaktion wie meine Pflegefamilie mit dem Schokokalender. Die beiden waren bitter enttäuscht und wollten ihre gewohnten Adventskalender. Also bin ich los und habe rasch welche besorgt, denn ich wollte nicht, dass ihnen die schöne Adventszeit verdorben wird.
Heute kaufe ich diese Kalender immer noch, denn die (inzwischen längst erwachsenen) Mädels lieben sie nach wie vor. Und für mich kaufe ich jedes Jahr einen Nostalgiekalender mit Engeln und Weihnachtsbaum und Glitzerpuder. Von manchen Gewohnheiten möchte man eben einfach nicht lassen.

Freitag, 27. November 2009

Maxi & Gordon und der unheimlich gemeine Schafsmörder

Maxi_small1 Hallo ihr Lieben,
So so, die Wollhunde heißen in Wahrheit also Schafe. Es ist Gordon nicht leichtgefallen, das zuzugeben, aber okay, man kann sich ja auch mal irren. Außerdem finde ich den Ausdruck "Wollhunde" viel schöner. Ich glaube, ich werde Gaylord und seine Frauen weiterhin so nennen. Aber jetzt will ich rasch weitererzählen, denn mein Frauchen ist nur kurz mal raus, eine Zigarette rauchen und kommt gleich zurück. Momentan ist es echt schwer, an die Computer zu kommen weil mein und Gordons Frauchen ständig davor sitzen.
Gordon hat euch ja schon von Bello erzählt, den wir im Zirkus kennen gelernt haben. Dass die alte Petze die Sache mit dem Trinkwasser ausplaudern musste finde ich echt doof nicht gut und mir ist auch kein Wasser aus dem Maul gelaufen. Nicht mal getropft! Ich bin nämlich eine Dame und weiß, dass sich das nicht gehört. Aber wir wollen ja vom Zirkus erzählen.
Also das war echt unheimlich da. Lauter komische Tiere, die aussahen als müssten sie erst noch in ihr Fell wachsen. Und lauter fremde Gerüche. Und dann eben Bello an der Kette und mit seiner rauen Stimme. Er sagt, dass er schon lange erkältet ist und es nicht besser wird. Kein Wunder, wenn er Tag und Nacht und bei jedem Wetter draußen an der blöden Kette liegen muss. Ich mag Zirkusmenschen jedenfalls nicht. Die sind genauso gemein zu uns wie Bauern. Wir sollen immer nur was für sie tun aber die tun nix für uns - oder so gut wie nix.
Also da kam dieses Auto angefahren. Wir haben es gerade noch geschafft uns hinter einem dieser bunten Wagen zu verstecken in denen Menschen wohnen, wenn sie nicht arbeiten oder sonst etwas tun müssen. Meine Leute nennen die Zeit "Urlaub" und dann hängen sie auch so ein Hinterherziehwohndings ans Auto und wir fahren stundenlang durch die Gegend bis meine Menschen einen Platz gefunden haben, auf dem noch viel mehr Hinterherziehwohndinger stehen. Da schlafen sie dann abends drin und ich auf meinem Hundehintensitzplatz im Auto.
Von unserem Platz aus konnten wir zugucken, wie ein Mann ausstieg und sofort kam ein anderer Mann aus dem Hinterherziehwohndings und hat dem anderen Mann Geldscheine übergeben. Die hat der eingesteckt und dann hat er seinen Lieferwagen aufgemacht und riesige Fleischstücke ausgeladen. Gorden fing beim Anblick der dicken Keulen und Rippenstücke an zu schmatzen, aber ich habe mich beherrscht. Rohes Fleisch ist für uns Hunde nämlich nicht so sehr gesund. Der Zirkusmann hat dem Lieferwagenmann beim Ausladen geholfen und wir konnten hören, wie sie sich dabei über die schlechten Zeiten unterhielten.
"Ich weiß wirklich bald nicht mehr, wie ich meine Tiere sattkriegen soll", sagte der Zirkusmann und der Lieferwagenmann hat geantwortet, dass er auch weniger Aufträge hat. "Die Leute haben einfach kein Geld mehr."
Das Fleisch haben die beiden übrigens in einen riesigen Kühlwagen getragen. Nur das letzte Stück hat der Zirkusmann weggetragen. Wir sind ihm nachgeschlichen und konnten hinter einer großen Kiste versteckt zusehen, wie er einen Hinterherziehwagen aufgemacht hat. Gordon und ich hätten beinahe laut aufgeschrien als wir sahen, was in dem Wagen war: Eine sooooo große Fiesekatze, ehrlich, die war echt riesig. Ich habe nicht gewusst, dass es so große Fiesekatzen gibt! Aber die da war nicht nur schrecklich groß, sie war auch schrecklich hässlich. Braun mit einem Fell, das aussah, als würden jede Menge Motten daran fressen. Und sie hatte ganz lange Haare am Hals, die hingen so an ihr runter. Und ich konnte deutlich ihre Rippen unter dem mottenlöchrigen Fell sehen. Der Mann hat die Gittertür von dem fahrbaren Tiergefängnis (Gordon und ich wussten nicht mal, dass es so was gibt!) aufgemacht und der hässilchen Katze das Fleisch hingeworfen. Die hat es runtergeschlungen als ob sie seit Tagen kein Futta mehr gekriegt hätte. Gordon meinte, das es so sein musste, denn Katzen sind sonst eher mäkelig beim Futtan. Das stimmt, unsere Lena schnuppert auch immer erst ewig an ihrer Futtaschale herum, bis sie mit futtan anfängt.
Na ja, wie dem auch sei, wir glauben nicht, dass der Lieferwagenmann was mit den Wollhundschafsmorden zu tun hat. Auf seinem Wagen sind zwar Hundeköpfe aufgemalt, aber das Fleisch, das er ausgepackt hat, war kein Wollhundfleisch. Wir müssen also weitersuchen. Morgen gehen wir....
Oh, Mist, Frauen kommt - tschüß!

Donnerstag, 26. November 2009

Advent, Advent

Auch wenn das Wetter nicht mitspielt, so langsam wird es Zeit, die Weihnachtsdeko vom Dachboden oder aus dem Keller zu holen und einen Kranz zu besorgen. Wir haben am Sonntag mit dem Schmücken angefangen, aber es ist draußen so windig und nass, dass die Haustür und der Garten noch warten müssen. Meine Freundin ist da robuster. Bei ihr stehen schon ein Leuchtweihnachtsmann und ein Leuchtrentier auf der Wiese umrahmt von einem Lichterschlauch. Und die Girlande über der Haustür hängt auch schon. Ihr Hund hat Rentier und Schneemann erst mal angeknurrt und dann drangepinkelt, was ich nicht als Kritik am Geschmack seiner Besitzer ansehe, sondern dass er sich einfach ärgert, dass da so was Neues in seinem Garten herumsteht.
Unserer Maxi ersparen wir die lästige Konkurrenz. Es gibt nur eine Lichterkette um den Baum und ein paar Holzweihnachtsmänner vor der Haustür. Aber wie ich den Hund meiner Freundin einschätze, wird er da auch dranpieseln. Na, was soll's, es sind eben nicht alle Weihnachtsfans:-)))
Ednor Mier, aka Edna Schuchardt, Edna Meare, Sara Jonas, Lydia Vormsteeg, Rhonda Freeman,

Darklady

Termine

07.12.2009 Gewinnspiel auf Darklady, 07.12.2009 Parktheater, Augsburg 13.04.2010 Stadtbibliothek, Willich Generat. Doof on Tour 8./9.Mai 2010 BLC in Idstein

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Silbermond
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